#finance

While checking my priority, I looked into the essentialist movement, starting with some exercises of decluttering. This was not really a journey I planned, and I would not describe myself a minimalist. It was something that came up when moving to a new apartment - moving stuff we don’t need is very inefficient, regardless of how much one owns. During that journey I recognized lots of relations to other positive aspects like mindfulness, financial stability, and sustainability. “Less, but better” goes back to Dieter Rams, an industrial designer who put his priority on functionality. This principle can be applied to many areas and has very positive effect in general.

Quality

I subscribed to the idea of owning high-quality items many years ago already, compared to owning a ton of obsolete crap. This is probably based on the satisfaction that comes from using well-made items and the idea of getting the most value for money. Value is very often translated to economic terms like “as cheap as possible” but this is not the whole story. I rather see it as “cost-effective” which can mean many things, for example “cost per usage”, “durability”, “satisfaction” or “additional future use”.

Cost per usage

When purchasing an item, let’s say a mobile phone, the idea could be to get the cheapest possible option that still fulfills my requirements. However, in most cases this means making concessions in terms of quality, satisfaction and longevity. Spending €1.000 on a phone might seem excessive, since there are phones for €50 that will work almost as well - or let’s say they are not so bad that it’s justified to spend 20x that amount. I use my phone at least 20 times a day and upgrade every 4-5 years. That means roughly 36.000 uses during its lifespan or 3ct per usage, while the cheap phone is below 0.2ct per usage. Even if the cheap phone lasts 5 years, which it most likely will not, the question is not “is the expensive phone worth €950 more?” but rather “does it provide a value of 3ct or more per use?”. I’d rather not use any phone at all if that interaction provides a value of less than 3ct, and I certainly would not change this assessment if it would save me 2.9ct. This way of thinking puts many things into perspective. People ranting about spending €1.000 on a phone on the other hand have no issue spending €50.000 on a car and just using it an average of 30 minutes per day.

Future use

Another idea is “additional future use”, which I use when purchasing tools, for example. There is a saying that “you always pay double for cheap tools” which can mean many things, including a lack of durability, safety, bad results but also functional obsolesce. When getting into a new hobby, say woodworking, it does not make sense to spend excessive amounts and buy all sorts of tools because you typically start as a novice. At this point you’re not in any way limited by the capabilities of tools but by your skills. It’s also entirely possible to lose interest in the hobby. When progressing however, the question is to buy the “next level” of tools or go for the “best money can buy”. I usually opt for the second because the improvement in skill and capability is not linear, but exponential. This means an average tool will start limiting me quite soon, and I’d rather not buy three tools when I can buy the best right away. The other benefit is that I can never blame a tool for the result, just myself.

Reason and impulse

Regardless of these ideas, there is always the question of “reason”, even when gravitating towards high-quality goods. I reject the idea of consuming just for the sake of status, which I find a terribly stupid and wasteful thing. There may be no reason to spend €50k on a high-quality car or getting a gold-plated phone if it does not provide any additional value for me. Those decisions have to be thoughtful in any case. I realized that delaying purchases is a great tool to avoid buying things that one would regret. Everything I purchase online sits on my “watch list” for at least 20 days. If I’m still convinced that an item adds value after 20 days, it’s very likely to be a good decision. These mechanics counters impulse purchases by 99% and saves lots of money that can be spent on higher quality goods.

Time for the first series non-tech articles. I’m switching language to German here because the topic relates to financial services and vocabulary that may not be relevant in other parts of the world. You may still use some online translation service but those usually deliver even worse results on specialized topics than i would do when trying to translate it ;-)

Disclaimer: Ich stehe in keinerlei Verhältnis zu einem oder mehrerer der genannten Finanzdienstleister und der Artikel basiert einzig auf meinen Erfahrungen als Kunde. Keiner der Berichte wurde “gesponsort” oder eine Bank anderweitig für diesen Erfahrungsbericht empfohlen. Weiterhin bin ich nicht in der Finanzbranche tätig und habe keinen Vorteil durch die Auf- oder Abwertung einzelner Anbieter.

Worum gehts?

Finanzdienstleistungen für Privatpersonen braucht man spätestens sobald man über festes Einkommen verfügt oder bargeldlos zahlen möchte. Viele Menschen bekommen oder eröffnen im jugendlichen Alter Konten bei regionalen Kreditinstituten um die ersten Ersparnisse zu verwalten und dem Umgang damit zu üben. Gerade die älteren Generationen sind es gewohnt von der Wiege bis zur Bahre bei der gleichen Bank zu bleiben. Das wissen natürlich auch Banken und bieten daher kostenlose Einsteigerkonten zur frühzeitigen Kundenbindung an. Über die Jahre wandeln sich diese Konten dann in meist kostenpflichtige Produkte und man erhält Zugriff auf weitere Funktionen wie Kreditkarten und Dispositionskredite. Die Gebühren dafür sind, auf einen Monat gesehen, meist überschaubar und ein Wechsel ist unbequem da man spätestens im Erwachsenenalter jede Menge automatischer Gutschriften und Lastschriften hat die geändert werden müssen.

Trotzdem macht eine bewusste und sinnvolle Auswahl von Finanzdienstleistungen Sinn, da man unter Umständen auf viele bisher unbekannte Vorteile verzichtet und Jahr für Jahr unnötige Gebühren zahlt. Im aktiven Erwerbsleben können allein durch unvorteilhafte Konten Gebühren im fünfstelligen Bereich anfallen, wenn man Zinsen berücksichtig. Es gibt in der vernetzten Welt wenig Gründe, wieso man ein Leben lang bei der gleichen Bank bleiben sollte. Ein häufiger Wechsel aufgrund minimaler Vorteile ist wiederum nicht nur ziemlich SCHUFA-schädlich sondern auch sehr anstrengend, daher macht es Sinn solche Wechsel mit Augenmaß und Planung anzugehen. Als Beispiel unterziehe ich meine Finanzverträge 5-jährig einer detaillierten Prüfung und plane Wechsel entlang der vorhersehbaren finanziellen Spielräume.

Voraussetzungen

Grundlage für eine solche Prüfung ist eine gewissenhafte Pflege und gute Übersicht der bestehenden Verträge und Gebühren. Zwar ändert sich der Markt ständig, aber die Chance dass jährliche Prüfungen signifikante Einsparpotentiale bieten ist gering. Natürlich gibt es freundliche Finanzberater die einem diese Aufgabe gerne abnehmen, aber eben auch bezahlt werden wollen und daher systembedingt nicht unabhängig arbeiten können. Neben Finanzhaien wie AWD, MLP usw. bieten auch Banken und Versicherungen solche Finanzchecks in ihrem Interesse an. Ich nehme sie gern als “zweite Meinung” mit, verlasse mich aber letztendlich bei Trivialprodukten auf eigene Nachforschungen. Auch hier ist eine gewissenhafte Dokumentation hilfreich. Gepflegte Aktenordner lassen sich von Dritten schneller durchforsten als ein Wäschekorb loser Blätter. Sicher kann man durch Spezialvermittler-Konditionen noch ein paar Euro pro Jahr rausschlagen, aber irgendwo steht der Aufwand dann dem Nutzen entgegen. Gleichzeitig landet man durch solche Vermittlungen im Adressbuch der jeweiligen Vermittler und wird nicht selten jahrelang mit unerwünschter Werbung und Anrufen belästigt.

Auswahl und Bewertung

Neben den monetären Vor- und Nachteilen spielen auch persönliche Präferenzen und subjektive Gesichtspunkte eine Rolle. Diese möchte ich in dieser Artikelserie bewusst ausklammern und den Fokus auf die objektiven/zählbaren Unterschiede der Angebote legen. Wenn es für die persönliche Entscheidungsfindung relevant ist sollte man sich darüber informieren, welche Bank in Gentrifizierung von Städten, Fracking, Tod und Ausbeutung von Menschen investiert und entscheidenden Beitrag zu diversen Finanz- und Wirtschaftskrisen leistet. Weiterhin unterscheidet sich die Qualität der Angebote je nach Niederlassung, Tagesform und Personal einer Bank. Die hier genannten Erfahrungen basieren grundsätzlich auf einer Stichprobe und sich nicht in allen Fällen repräsentativ für das jeweilige Unternehmen.

Aufgrund des Umfangs werde ich den Artikel aufteilen. Konkret werde ich meine Erfahrungen der letzten Jahre mit folgenden Instituten schildern:

Kriterien

Bei der Bewertung spielen persönlichen Anforderungen eine gewisse Rolle, ich bin mir sicher dass Kunden mit einem anderen Profil andere Gewichtungen vornehmen werden. Meine persönliche Gewichtung habe ich in Klammern geschrieben:

  • Leistungsumfang & Komfort (35%). Zum einen möchte ich das maximale aus einem entsprechenden Produkt rausholen, zum anderen soll es mir nicht unnötige Aufwände erzeugen. Im Leben gibt es schon genug Entscheidungen, die Frage ob ich beispielsweise zu Automat A oder B gehe oder mit Karte X in Geschäft Y vorlegen kann, will ich mir sparen. Gerade bargeldloses Bezahlen soll Aufwände reduzieren, keine neuen schaffen.
  • Gebühren (30%). Grundsätzlich bevorzuge ich es keine Gebühren für etwas zu zahlen das es anderswo gebührenfrei gibt. Natürlich sind Kundenservice und besonderer Leistungsumfang auch bei Finanzprodukten ein Kostenfaktor für die Bank und dafür zahle ich gern wenn das Angebot stimmt. Allerdings haben Banken eine Vielzahl von kostenpflichtigen Angeboten und eine Kleinigkeit namens “Zinsen” zur Verfügung um diese Produkte zu finanzieren. Banken verdienen im Privatkundengeschäft sowohl durch hohe Zinsen für (Dispositions)-Kredite als auch mit dem auf Konten hinterlegten Beträge selbst, die sie gewinbringend investieren.
  • Online & Mobile banking (15%). Sicherlich gehen hier die Meinungen aufgrund von Sicherheitsbedenken auseinander, persönlich stufe ich mich als “heavy-user” aller Arten von Onlinebanking ein. Ich verwalte meine Konten per HBCI/FinTS auf dem Smartphone und Computer und nutze diesen Weg in 99% der Fälle um Bankinformationen zu bekommen und Aufträge zu verwalten. Eigene Apps der Banken sind eher nervig und sollten optional sein.
  • Auslandseinsatz (10%). Beruflich und privat bin ich regelmäßig im Ausland unterwegs. Natürlich kann man auf Bargeld ausweichen und gerade in der Euro-Zone gibt es viele kompatible Zahlungsarten. Dennoch möchte ich, gerade im Urlaub, nicht die Einsatz/Verfügungsgebühren und andere Einschränkungen im Hinterkopf haben müssen.
  • Fillialverfügbarkeit (5%). Bankfillialen betrete ich meist um dort Bargeld einzuzahlen. Mir ist weder eine opulente Erscheinung noch persönlicher Service wichtig da ich erwarte dass alltägliche Dienstleitungen von überall und zu einer für mich passenden Zeit nutzbar sind.
  • Reputation (5%). Nicht wenige Kunden fahren total auf herzeigbare Bonitätsbeweise wie glitzernde Kreditkarten oder exklusive Konten ab. Finanzdienstleistungen sind Teil des Wettlaufs um Differenzierung im Alltag geworden. Ich halte solche Statussymbole in den meisten Fällen für peinlichen Kitsch, Selbstbewusstseinsprotesen und Geltungssucht - aber ganz von der Hand zu weisen ist nicht dass es zum Beispiel bei Geschäftsterminen durchaus eine Rolle spielt, womit man zahlt. Dann aber bitte seriös und dezent.
  • Service. Dabei handelt es sich um ein Querschnittsthema denn guter Service bezieht sich für mich nicht nur auf dem Umgang mit Kunden sondern auch auf ein stimmiges Produktportfolio. Es hilft wenig wenn jemandem am Telefon nett erklärt dass eine bestimmte Funktion nicht verfügbar ist. Daher hier ohne persönliche Gewichtung.

Wie angekündigt berichte ich über meine persönliche Erfahrungen mit verschiedenen Banken und ihren Produkten.

Die Sparda-Banken sind ähnlich wie Sparkassen als regional eigenständige Unternehmen aufgestellt, decken jedoch größere Gebiete ab. Die Namensgebung dieser genossenschaftlichen Institute beziehen sich zwar teilweise auf Städte (z.B. Berlin), allerdings wird ein weit größerer Bereich abgedeckt, in diesem Beispiel die kompletten östlichen Bundesländer. Das Regionalkonzept sieht vor dass Neumitglieder in den jeweiligen geografischen Regionen wohnhaft sind, dort arbeiten oder die Absicht haben dorthin umzuziehen. Organisatorisch gehören sie zum gleichen Verband wie Volks- und Raiffeisenbanken.

Ursprünglich wurde diese Bank Ende des 19. Jahrhunderts als Sparverein für Eisenbahner gegründet, mittlerweile bieten sie aber allen Interessierten ihre Dienste an. Die Satzung dieser Genossenschaftsbank sieht vor, dass Mitglieder eine geringe Menge an Genossenschaftsanteilen erwerben. Im Fokus liegt das Privatkundengeschäft mit Bankdienstleistungen, allerdings werden auch Investmentangebote (via Union-Invest), Finanzierungen (via EasyCredit) und Versicherungen (via DEVK) vertrieben.

Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Sparda-Bank Hessen. Die Angebote anderer Banken dieses Verbunds können sich stark unterscheiden.

Leistungsumfang & Komfort

Das Produktportfolio ist recht übersichtlich und bietet ein Girokonto sowie die übliche Farbpalette an Kreditkarten. Zusammen mit dem Girokonto erhält man eine Maestro Debit-Karte (“BankCard”) zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Weitere Funktionen wie “GeldKarte” oder “girogo” sind nicht enthalten. Die Bankleitzahl bzw. IBAN/BIC unterscheidet sich bei jeder der zwölf Sparda-Banken. Wer umzieht und zu einer anderen Sparda-Bank wechselt muss also seine Lastschriften neu einrichten und Kontodaten in Shops ändern. Da die Regionen jedoch meist größer sind als bei Sparkassen, entfällt dies bei kleineren Umzügen. Zudem ist es möglich seine Bankzugehörigkeit zu behalten, falls man keine Filialdienstleistungen benötigt.

Bei den Kreditkarten handelt es sich um Mastercard Charge-Karten in drei Kategorien (Standard, Gold, Platinum) die entsprechend umfangreichere Dienstleistungen umfassen. Die Standard-Karte ist unspektakulär und bietet die üblichen Zahlungsfunktionen. Ab der Gold-Card kommen einige der üblichen Reise- und Mietwagenversicherungen hinzu. Das Platinum Angebot schließlich bietet sehr umfangreiche Versicherungen, Concierge Service, Kfz Assistance und einen Priority Pass für den kostenlosen Zugang zu Flughafen-Lounges (Begleiter zahlen €24). Zusätzlich entfallen bei dieser Karte alle(!) einsatzabhängigen Gebühren, selbst für die Bargeldversorgung.

Die PIN dieser Karten lässt sich leider nicht an Automaten ändern.

Filialen & Automaten

Zwar wird man in jeder größeren Stadt Hessens fündig, verglichen mit der Sparkasse ist das Filialnetz jedoch eher grobmaschig. Es bietet die üblichen Services wie Beratung, Münzeinzahler und natürlich Geldautomaten. Zusätzlich ist die Sparda-Bank Mitglied im “Cash-Pool”-Verbund, was kostenlosen Zugriff auf bundesweit 2.900 Automaten erlaubt. Weiterhin kann man an den Kassen vieler Supermärkte kostenlos Bargeld per BankCard abheben. Neben dem klassischen Filialgeschäft adressiert die Bank auch das Direktbankgeschäft und bietet beispielsweise einen Online- und Telefonsupport sowie eine Sammlung gängiger Formulare an.

Onlinebanking

Das Onlinebanking per Browser erscheint äußerlich erstmal sehr altbacken und erinnert an das Internet Anno 2005. Die Benutzerführung ist nachvollziehbar aber viele Knöpfe, wenig Platz und verschachtelte Menüs erinnern eher an die Steuerzentrale eines U-Boots. Funktional fehlt jedoch nichts, was sicherlich einer der Gründe für das gewählte Design ist.

Alle Giro-, Spar- und Kreditkartenkonten lassen sich per HBCI/FinTS abfragen. Gerade bei Kreditkarten habe ich das bei vielen anderen Banken schmerzlich vermisst. TAN werden als iTAN-Liste, chipTAN mit Kartenleser, pushTAN (per App) oder als smsTAN bereitgestellt.

Gebühren & Auslandseinsatz

Das Girokonto sowie die zugehörige BankCard ist generell kostenlos, Gebühren fallen lediglich für den Versand von SMS beim smsTAN Verfahren in Höhe von 12ct ab der 3. SMS an. Alle anderen Dienstleistungen wie Überweisungen oder Kontoauszüge können ebenfalls kostenlos genutzt werden. Die Konditionen für Dispositionskredite befinden sich im Rahmen dessen was andere Filialbanken bieten.

Bei den Kreditkarten fällt je nach Ausführung eine jährliche Gebühr von €20 (Standard), €100 (Gold) und €195 (Platinum) an. Für Partnerkarten fällt der gleiche Betrag an. Allerdings wird ein umsatzabhängige Rückvergütung angeboten, so dass man ab €1.500, €5.000 bzw. €7.500 die komplette Jahresgebühr erstattet bekommt.

Die Bargeldversorgung per BankCard ist an eigenen und Cash-Pool Automaten kostenlos, es fallen innerhalb der EU €2,50 bis 1% und außerhalb €5,00 bis 1% an Gebühren an. Bei der Versorgung per Kreditkarte fallen €2,50 bis 1%, im Ausland €2,50 bis 2% an. Damit liegen die Gebühren im Rahmen, sind jedoch signifikant gerade wenn man viel unterwegs ist und Bargeld bezieht. Bargeldloses bezahlen im Ausland per BankCard ist mit €0,77 über 1% bis €3,90 vergleichsweise günstig.

Der Clou ist allerdings, dass man mit der Mastercard Platinum keinerlei Gebühren für Bargeldversorgung und Bezahlung im In- oder Ausland bezahlt. Dies umfasst auch eventuell erhobene Gebühren des Automatenbetreibers, wie man sie in gut besuchten locations häufig findet. Normalerweise tauchen diese Gebühren nicht auf der Abrechnung auf oder sie werden nachträglich durch einreichen des Automatenbelegs erstattet.

Praktisch bedeutet es dass man an jedem beliebigen Automaten Geld kostenlos abheben kann. Das ist bereits im Inland ein riesiger Komfort-Gewinn und spart im Ausland viel Geld. Wenn man dann noch mindestens €7.500 pro Jahr mit der Karte umsetzt, erhält man diese Vorteile sogar gratis.

Reputation

Ähnlich wie bei den Sparkassen handelt es sich um ein recht biederes Finanzprodukt. Der Name ist relativ bekannt aber wird häufig mit der Volksbank in Verbindung gebracht, die nun ebenfalls nicht besonders für Glamour steht. Allerdings weckt die in schwarz gehaltene Mastercard Platinum schon einiges an Aufsehen, gerade weil sie sich durch ihre Schlichtheit von den meisten anderen “Prestige”-Karten unterscheiden.

Service & Fazit

Da ich die Sparda-Bank im Prinzip wie eine Direktbank nutze, kann ich leider keine Auskunft zu Filialdienstleistungen geben. Der Support per Telefon und E-Mail ist jedoch erstklassig und durchweg freundlich, unaufgeregt und zuvorkommend wie man es sonst nur aus anderen Ländern kennt.

Beim Produktportfolio habe ich den Eindruck dass es von jemandem mir tatsächlicher Kundensicht erstellt wurde. Es wirkt schlüssig, ehrlich und bietet genügend Optionen für verschiedene Ansprüche. Im Vergleich dazu wirken die vielen Konto- und Gebührenmodelle von Sparkasse, Deutsche Bank aber auch einiger anderer Sparda-Banken geradezu grotesk.

Die Leistungen der Mastercard Platinum sind meiner Erfahrung nach einzigartig und stechen heraus. Sie sind vergleichbar mit denen einer American Express Platinum für die jedoch deutlich höhere Gebühren verlangt werden. Besonders mit Leistungen wie Gebührenerstattung, Wegfall von einsatzabhängigen Gebühren und Livezugriff per FinTS auf alle Karten und Konten hat die Bank ein meiner Meinung nach sehr gutes Angebot geschaffen. Davon können sich sehr viele Banken eine große Scheibe abschneiden.

Die Kommunikation per Brief und Mitteilungen per Onlinebanking hält sich im Rahmen und ist mir nicht negativ aufgefallen.

Auf meiner Bewertungsskala von 1 (schlecht) bis 10 (gut) vergebe ich eine 11.

Einen Punkt muss ich allerdings wieder abziehen da zwei Dinge negativ herausstechen: Erstens wird die Kreditkarte nach Auslandsaufenthalten relativ häufig semi-gesperrt, es sind also für 1-2 Tage keine Buchungen möglich. Das ist nervig aber für mich akzeptabel. Weiterhin ist kontaktloses Zahlen (Paypass) nicht möglich, angeblich wegen Sicherheitsbedenken seitens der Bank.

Wie angekündigt berichte ich über meine persönliche Erfahrungen mit verschiedenen Banken und ihren Produkten.

Es mag verwundern dass American Express (AMEX) unter einem review verschiedener Banken auftaucht. Auch wenn das Unternehmen in Europa und speziell Deutschland weniger präsent ist, handelt es sich um eine der größten Banken der Welt. Gerade in den USA und Südamerika sind Finanzprodukte dieses Anbieters sehr stark vertreten. Bekannt geworden ist AMEX in Europa durch ihre Travelers Cheques (“Reiseschecks”), die schon seit 1890 ausgestellt werden. Bereits seit 1850 bot das Unternehmen Speditionsdienstleistungen für Waren und Zahlungsmittel für die Expansion der Siedler im Westen der USA an.

Zwischenzeitlich war AMEX auch im Bereich des Investmentbankings tätig, trennte sich aber Anfang der 1990er Jahre von diesem Geschäftszweig. Erst Ende der 1980er Jahre führte American Express seine ersten Kreditkarten ein. Neben diesen Karten betreibt AMEX kartenbasierte Bonusprogramme wie Payback und bietet Co-branding seiner Karten, Beispielsweise eine Sixt- oder BMW-Kreditkarte, an.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Instituten wird kein Giro-Konto benötigt, man stellt AMEX lediglich eine Lastschriftermächtigung für ein Konto einer anderen Bank aus oder zahlt die offenen Beträge in Raten. AMEX richtet sich mit ihren Kreditkarten im wesentlichen an eine zahlungskräftige Kundenschicht sowie Unternehmenskunden.

Leistungsumfang & Komfort

Da American Express kein Filialgeschäft in Deutschland betreibt, stellt sich das Unternehmen für Kunden ähnlich wie eine Direktbank dar. Das Kreditkartenportfolio ist übersichtlich und relativ klar auf bestimmte Kundenprofile zugeschnitten. Die Verwaltung von Karten, Bonuspunkten und Umsätzen passiert per Onlinebanking auf der Website.

Die Karten sind nicht zu den bekannten Zahlungssystemen wie V-Pay, Maestro, Visa oder Mastercard kompatibel. Bei AMEX handelt es sich um ein eigenständiges System mit eigenen Karten. Im Vergleich zu Visa oder Mastercard besteht eine viel offensichtlichere Bindung zum Kreditkartenunternehmen als zur ausgebenden Bank. Nur wenige Banken bieten ihren Kunden diese Karten an, üblicherweise geht man ein direktes Vertragsverhältnis mit AMEX ein.

Das Kartenportfolio ist breit gefächert und reicht von der “Blue Card” über die “Green”, “Gold”, “Platinum” bis zur sagenumwobenen “Centurion”. Die Karten unterscheiden sich im wesentlichen durch die enthaltenen Versicherungen, Sonderkonditionen bei Partnern (Hotels, Mietwagen, Lounges) und Anzahl der Inklusivkarten.

Die Akzeptanz von AMEX in Deutschland ist durchwachsen. Während die meisten Onlineshops, Hotels und Tankstellen diese Karten annehmen, muss man gerade in der Gastronomie und im Einzelhandel damit rechnen dass die Karte nicht akzeptiert wird. Als Grund dafür wird häufig genannt, dass die Händlergebühren für American Express besonders hoch seien. Dies ist eine urban-legend denn die Gebühren wurden in den vergangenen Jahren soweit heruntergefahren dass es keinen kommerziellen Grund gibt Visa und Mastercard aber nicht AMEX zu akzeptieren.

Dennoch erzeugt jedes weitere Zahlungssystem zusätzliche Aufwände für die Akzeptanzstellen und es entsteht ein Henne-Ei-Problem zwischen Akzeptanz und Nutzung. Die quantitative Nutzung von AMEX in Deutschland liegt bei etwa 5-10% im Vergleich zur Nutzung von Mastercard bzw. Visa. Daher ist die relevante Zielgruppe für Akzeptanzsstellen offenbar zu klein, wenn auch sehr zahlungskräftig. Hinzu kommt dass American Express aus Gründen der US-amerikanischen Auslegung von Moral und Recht die Zusammenarbeit mit Dienstleistern einiger Branchen (z.B. Sportwetten, Erotik) ablehnt.

AMEX bietet ein eigenes Bonusprogramm “Membership Rewards” (“MR”) an, über das man Punkte für jeden ausgegebenen Euro erhält. Diese lassen sich gegen Prämienprodukte einlösen oder zu einem bestimmten Satz (€1 = 200MR) dem Konto gutschreiben um das offene Saldo zu reduzieren.

Im Gegensatz zu Visa und Mastercard wird in fast allen Fällen die PIN der Karte abgefragt statt einer Unterschrift zu vertrauen. Die PIN der Karte lässt sich leider nicht vom Kunden ändern.

Filialen & Automaten

American Express bietet keine Filialen oder eigenen Automaten an. Bargeldbezug ist an weltweit über 1.2 Million Automaten möglich.

Onlinebanking

Beim Onlinebanking merkt man dass Umbauarbeiten zur Modernisierung stattfinden jedoch landet man häufig auf offensichtlich uralten Bereichen der Website. Seit Ende 2014 werden zumindest die häufig genutzten Funktionen ein einem modernen Erscheinungsbild angeboten.

Zugriff auf die Kreditkartenkonten per HBCI/FinTS ist nicht möglich, jedoch bieten einige Homebanking-Lösungen einen Zugriff per web-scraping (automatisches Auslesen der Website) an, was meist gut funktioniert. Beim Zugriff per Website präsentiert sich das Kreditkartenkonto ähnlich zu einem Girokonto.

Da keine Überweisungen möglich sind entfallen entsprechende TAN. Es gibt jedoch eine Sonder-PIN für die Einsicht- und Änderung sensibler Informationen. Die Änderung von Logindaten (Passwort, Benutzername, PIN) habe ich als sehr umständlich wahrgenommen.

Gebühren & Auslandseinsatz

Je nach Karte fallen deutlich unterschiedliche Gebühren an. Über das Bonusprogramm kann man die Jahresgebühren auch mit Punkten zahlen.

Die Einsteigerkarte “Blue” erhält man ab €35 pro und ab einem Jahresumsatz von €3.500 wird diese Gebühr erstattet. Die “Green” kostet €55 und ist ab €4.000 gebührenfrei. Bei der “Gold” fallen €140 pro Jahr an und man erhält ab einem Jahresumsatz von €10.000 das Angebot sie gebührenfrei zu nutzen. Dies ist jedoch nicht offiziell dokumentiert und wird erst bei der Erwähnung einer Kündigung angeboten. Die “Platinum” liegt bei €600 jährlich und wird nicht erstattet. Wer mehr als €250.000 Umsatz pro Jahr mit seiner AMEX Platinum leistet kann mit einer Einladung zur “Centurion” Karte rechnen, diese schlägt dann mit einmalig €4.000 und jährlich €2.500 zu Buche.

Die einsatzabhängigen Gebühren sind im Vergleich sehr hoch. Man zahlt zum Beispiel für den Einsatz in einer Fremdwährung 2%, bei Bargeldverfügung mindestens €5,00 bis 4% des Abhebungsbetrags. Daher empfiehlt sich die Nutzung nur bei bargeldlosen Geschäften innerhalb des Euro-Raums.

Die hohen Jahresgebühren bieten einem im Vergleich zu anderen Karten sehr großen Gegenwert da die Versicherungsleistungen und Vergünstigungen wirklich signifikant sind. Wenn man bereits mit beiden Beinen im Reise- und Geschäftsleben unterwegs ist kann sich eine solche Karte durchaus lohnen.

Reputation

American Express ist für viele der Inbegriff einer Kreditkarte. Durch das einheitliche Aussehen sind die Karten sofort identifizierbar und können eindeutig dem jeweiligen Status zugeordnet werden. In Deutschland sind die Karten nicht weitläufig bekannt was ihnen in den Augen einiger Menschen zusätzliche Reputation gibt. Bei einer AMEX hat sich die HalterIn aktiv für ein bestimmtes Produkt entschieden und nicht weil es eine Zugabe zum Girokonto war.

Das alles wird unter anderem mit hohen Gebühren bezahlt und natürlich zwiespältig aufgenommen. Nicht wenige Mitmenschen werden es als unnötige Zurschaustellung belächeln, andere als Beweis von Bonität und einem gewissen Lebensstandard sehen. Spätestens mit der weltbekannten “Centurion” (aka. “DIE schwarze Kreditkarte”) hält man den Titan gewordenen Beweis in Händen, zu den 1% der 1% zu zählen. Wer’s braucht…

Service & Fazit

Service bedeutet bei American Express im wesentlichen die Beratung und Hilfestellung per Telefon, Post und E-Mail. Diese habe ich als sehr schnell, fachkundig und präzise kennengelernt. Man merkt deutlich den Einfluss von amerikanischer Kundendienst-Mentalität, die MitarbeiterInnen bleiben an einem Thema bis es gelöst ist und haben nicht die Aufgaben Kunden abzuwimmeln. Das mag sicher auch vom Umsatz- und Kartenstatus eines Kunden abhängig sein.

Aus technischer Sicht sind American Express vergleichbar und besser als die üblichen Kreditkarten am Markt. Bei den Zusatzleistungen setzen sie sich weit ab, auch wenn deren Umfang über die Jahre etwas geschrumpft ist. Das Bonussystem hat seinen Namen durchaus verdient und hilft dabei sichtbare Belohnungen für den Einsatz der Karte zu generieren. Insbesondere weil sich der Umfang am Umsatz orientiert und nicht eingeschränkt ist. Durch Partnerkarten und Zusatzpunkte-Aktionen lassen sich beträchtliche Vorteile generieren.

Wenn man die Gebühren für sich selbst rechtfertigen kann, ist AMEX meiner Meinung nach eine weitaus bessere Wahl als die meisten Visa oder Mastercard. Schon allein der Fakt dass man eine langjährige Kundenbeziehung ohne Bank als Mittelsmann aufbaut kann sich sehr positiv auszahlen. Leider krankt diese große Chance an etwas so banalem wie der Akzeptanz der Kreditkarten im Einzelhandel und Gastronomie. Neben allen Vorteilen und Alleinstellungsmerkmalen ist der primäre Grund für eine Kreditkarte ihre Funktion als Zahlungsmittel. Spätestens wenn man beim Geschäftsessen doch wieder die Debit-Karte zücken muss weil die Bedienung einem die kalte Schulter zeigt, fragt man sich schon wozu man sich eigentlich eine AMEX leistet.

Für den Einsatz auf Reisen oder online haben mich die Leistungen und der Service von AMEX überzeugt, insbesondere wenn man die Versicherungen und MR im großen Stil nutzen kann. Für die Nutzung als Zahlungsmittel innerhalb Deutschlands gilt diese Empfehlung aufgrund der schlechten Akzeptanz allerdings nicht.

Auf meiner Bewertungsskala von 1 bis 10 vergebe ich eine 8 für American Express.

Wie angekündigt berichte ich über meine persönliche Erfahrungen mit verschiedenen Banken und ihren Produkten.

Bei der Consorsbank handelt es sich um eine “klassische” Online- bzw. Direktbank ohne Filialnetz. Sie ist aus “Cortal Consors” hervorgegangen und eine Tochterfirma der französischen Großbank BNP Paribas. Neben Giro- und Tagesgeldkonten werden Versicherungen und Kredite angeboten. Mit “Cortal Consors” verbindet man häufig Wertpapierhandel inkl. Daytrading, dieser ist auch weiterhin ein Tätigkeitsfeld der Bank. Dabei werden auch relativ ungewöhnliche Investitionsmöglichkeiten wie Crowdfunding via Seedmatch angeboten.

Ich habe die Consorsbank aus einer längeren Liste an “vergleichbaren” Direktbanken ausgewählt, unter anderem DKB, Finos, Targobank, Comdirekt, Norisbank, DAB und Netbank.

Leistungsumfang & Komfort

Wie für eine Direktbank üblich ist das Portfolio im positiven Sinne schlank und für Privatkunden angenehm übersichtlich. Consorsbank legt seit ihrem rebranding großen Wert auf eine Nutzercommunity und bewirbt dies auch offensiv. Daher bieten sich Foren und Blogs in denen man als Kunde partizipieren und sich austauschen kann. Der Community-Gedanke und die elektronische Kommunikation wird so konsequent wie bei keiner anderen mir bekannten Bank durchgezogen. Wo sonst kann man sich per WhatsApp beraten lassen? Natürlich erfordert diese Art der Kommunikation eine gewisse Medienkompetenz und Offenheit bei Kunden. Gerade bei älteren Semestern ist die Akzeptanz dafür erfahrungsgemäß eher gering. Erst die Hälfte der deutschen Bankkunden verwendet, häufig mit schlechtem Gewissen, Onlinebanking. Bis zu einem offenen Erfahrungsaustausch mit anderen Kunden ist es sicherlich noch ein weiter Weg.

Das Girokonto ist mit einer V-Pay Debit-Karte sowie einer Visa Debit-Kreditkarte verbunden. V-Pay ist Visas Antwort auf Maestro von Mastercard, welches im Grunde die gleichen Funktionen beim elektronischen Zahlungsverkehr bietet. Die Akzeptanz habe ich als gleichwertig zu Maestro EC-Karten erlebt, man liest jedoch auch Berichte von Inkompatibilität bei einzelnen Händlern.

Bei der Kreditkarte handelt es sich um eine einfache Visa ohne weitere Versicherungen oder Zusatzleistungen. Innerhalb des EWR zahlt man mit beiden Karten kostenlos. Einzig die Kreditkarte erlaubt es auch, kostenlos Bargeld an mit “VISA” Logo gekennzeichneten Automaten im In- und Ausland zu beziehen. Es werden keine “höherwertigen” Kreditkarten angeboten die Versicherungen oder ähnliches bieten.

Beide Karten erlauben die Erstattung von 10ct pro Karteneinsatz, bis zu einem Maximalbetrag von €100 pro Jahr. Diese Aktion läuft bereits ein paar Jahre, die Bank behält sich aber eine unangekündigte Einstellung vor.

Der PIN beider Karten lässt sich leider nicht ändern da keine bank-eigenen Automaten existieren.

Filialen & Automaten

Als Direktbank betreibt Consorsbank weder eigene Filialen noch ein Automatennetz. Bargeld kann kostenlos an 58.000 Automaten deutschlandweit bezogen werden.

Onlinebanking

Wie für eine Direktbank zu erwarten ist der Onlineservice sehr gut ausgebaut und bietet alle wichtigen Funktionen. Ebenfalls integriert ist ein Finanzplaner der eine Zuordnung von Ein- und Ausgaben erlaubt. Diese Funktion habe ich zuerst bei der Consorsbank gesehen, anschließend haben ihn andere Banken ebenfalls angeboten.

Die Giro- und Tagesgeldkonten können per HBCI/FinTS eingesehen werden. Da Umsätze der Kreditkarte unverzüglich dem Konto gutgeschrieben werden, sind auch diese einsehbar. TAN werden per SMS oder Generator erstellt, letzterer kann kostenlos bestellt werden.

Gebühren & Auslandseinsatz

Wenn man von Portogebühren für die Kontoeröffnung einmal absieht, sind alle Dienste rund um das Girokonto kostenlos. Selbst die Zustellung der TAN per SMS ist gebührenfrei. Wer häufig mit Karte zahlt kann sogar etwas Gewinn mit dem Konto machen, allerdings braucht man 1000 Karteneinsätze pro Jahr um die postulierten €100 Bonus zu erreichen.

Der Einsatz der V-Pay und VISA Kreditkarte im Inland sowie dem EWR sind kostenlos. Außerhalb des EWR und bei Fremdwährungen fallen relativ saftige 1,75% des Umsatzes als Auslandseinsatzgebühr an. Falls man Aufträge telefonisch oder per Post erledigt, fallen ebenfalls Gebühren an.

Bei der Consorsbank erhält man ein in den meisten Fällen kostenloses Konto und kann durch ein Bonussystem sogar etwas Gewinn machen. Die Gebühren für einen Dispositionskredit sind angenehm gering.

Reputation

Spätestens seit dem re-branding Ende 2014 hat sich die Consorsbank ein sehr eigenes Image zwischen Jugendlichkeit und Seriosität zugelegt. Ob man das mag hängt von der persönlichen Präferenz ab. Bei Layout und Design der Website sowie der Formulare hat man offenbar nicht gespart, das macht sich angenehm durch eine konsistente Kommunikation bemerkbar. Sicherlich strahlt die Bank kein besonders exklusives Image aus, im Vergleich zu anderen Direktbanken wirkt sie jedoch sehr professionell. Mehr kann man bei einem in fast allen Fällen komplett kostenlosen Konto sicherlich nicht erwarten.

Service & Fazit

Die Consorsbank bietet keine Filialen und Automaten, aber über diesen Fakt muss man sich bei allen Direktbanken im klaren sein. Umso wichtiger ist es dass alle Dienste ordentlich dokumentiert und zugänglich sind, hier muss man der Bank ein großes Kompliment machen. Leichter, ehrlicher und umfangreicher habe ich bisher keinen anderen Auftritt einer Bank wahrgenommen. Die Ehrlichkeit sieht man auch beim Umgang mit Kritik, beispielsweise wurde vor kurzem ein Auslandseinsatzentgelt für die Kreditkarte eingeführt, was natürlich einige Kunden verärgert hat. Diese Kommentare werden nicht gelöscht sondern helfen anderen Kunden bei der Orientierung.

Man merkt sehr deutlich dass sich die Consorsbank vornehmlich an Privatkunden im Bereich zwischen 18 und 35 Jahren richtet. Gleichzeitig bietet sie jedoch auch weitergehende Finanzdienstleistungen in die man leicht einsteigen kann. Während meiner Nutzung habe ich keinen persönlichen Kontakt zur Bank aufnehmen müssen, was ich als positiv werte. Kontoeröffnung und weiter Kommunikation liefen reibungslos per Post und Onlinebanking.

Wenn man auf der Suche nach schnörkel- und kostenlosen Bankdienstleistungen ist, kann man bei der Consorsbank nicht viel falsch machen. Für “Poweruser” und insbesondere Menschen die häufig im Ausland unterwegs sind, gibt es jedoch bessere Lösungen.

Auf meiner Bewertungsskala von 1 (schlecht) bis 10 (gut) vergebe ich eine 7 für die Consorsbank.

Wie angekündigt berichte ich über meine persönliche Erfahrungen mit verschiedenen Banken und ihren Produkten.

Die Deutsche Bank ist weltweit aktiv und am Umsatz gemessen mit Abstand Deutschlands größte Bank. Sie deckt ein weites Spektrum an Finanzprodukten ab und ist unter anderem im Investmentbanking (per DWS) tätig. Durch Zukäufe, beispielsweise der Postbank und Norisbank, ist sie am Privatkundengeschäft beteiligt und bietet ebenfalls selbst Finanzdienstleistungen für Privatpersonen an. Zusammenarbeiten mit Zurich und BHW runden schließlich das Portfolio an Versicherungen und Vorsorgeprodukten ab.

Leistungsumfang & Komfort

Anhand des Leistungsumfangs merkt man auch als Privatkunde sehr schnell dass man es mit einer wirklich großen Bank zu tun hat. Neben einfachen Dienstleistungen kann man auch gleich Aktiendepots eröffnen und eine lange Liste an Investmentangeboten nutzen. Beim Girokonto werden verschiedene Modelle angeboten die alle mindestens eine “Deutsche Bank Card”, also eine Maestro Debit-Karte mit Geldkarten/GiroGo-Funktion enthalten. Die Bankleitzahl bzw. IBAN/BIC werden einmalig anhand der Heimatfiliale vergeben, ändern sich jedoch beim Umzug nicht. Man meldet sich lediglich bei einer nahgelegenen Filiale und wird fortan dort betreut. Dadurch ist für dritte erkennbar, wo man sein erstes Konto eröffnet und potentiell einmal gelebt hat.

Bei Kreditkarten setzt die Deutsche Bank auf vielfältige Mastercard-Produkte. Von der Standard, Gold, Platin ist bis zur “Black” etwas für jeden Geldbeutel dabei. Bei letzterem handelt es sich um eine erweiterte Variante der Mastercard Platinum, es ist also keine mystische Elite-Karte wie zum Beispiel eine Amex Centurion mit nahezu unbegrenztem Verfügungsrahmen und ähnlichen Superkräften. Die Leistungen sind bei den Standard und Gold-Karten sehr überschaubar. Bei der Platin-Karte kommen umfangreiche Reise-Versicherungen (Rücktritt, Kranken, Unfall, Fahrzeug, Mietwagen, Gepäck usw.) hinzu. Die Black bietet schließlich einen Priority Pass, erweiterten Concierge Service und exklusive Bonustarife sowie Business-Angebote an.

Der PIN der Deutsche Bank Card lässt sich am Automaten ändern.

Filialen & Automaten

In Deutschland stehen ca. 600 Filialen und 9.000 Automaten der “Cash group” zur kostenlosen Bargeldversorgung zur Verfügung. Die Zahl der Filialen geht durch Verlagerung des Privatkundengeschäfts auf die Postbank merklich zurück. International können Kunden die Automaten von Kooperationspartnern, zum Beispiel der Bank of America, Barclays oder BNP, nutzen. Es ist möglich viele Dienstleistungen in jeder Inlandsfiliale zu nutzen, vertragliche Angelegenheiten müssen jedoch bei der Heimat-Filiale geregelt werden. Insgesamt setzt die Deutsche Bank auf eine repräsentative Erscheinung was die Lage und Einrichtung ihrer Filialen angeht.

Onlinebanking

Die Onlinefunktionen sind umfangreich und auf dem aktuellen Stand der Technik. Weiterhin sind die Onlinedienste häufig in Englisch verfügbar, was mit zum Teil auch für Filial- und Telefondienstleistungen gilt. Für fremdsprachige Kunden in Deutschland ist die Deutsche Bank daher häufig erste Wahl. Ebenso bietet die Deutsche Bank Dienste für im Ausland lebende Kunden an. Es ist möglich Giro- und Sparkonten per HBCI anzusprechen, bei Kreditkartenkonten ist das nicht möglich obwohl es laut technischem Support funktionieren sollte. Das Angebot der TAN Verfahren ist sehr umfangreich und bietet smsTAN, photoTAN (per App) sowie iTAN.

Gebühren & Auslandseinsatz

Kostenlos gibt es bei der Deutschen Bank nicht, offenbar möchte man gezielt vermögende Kunden mit Bedarf an umfangreicher Betreuung ansprechen. Das günstigste Konto kostet €60 pro Jahr, das Standardkonto inklusive Gold-Kreditkarten €120. Zahlungen im In- und Ausland (EU) sind per Deutsche Bank Card kostenlos, bei Fremdwährungen werden €1,50 bis 1% aufgeschlagen. Barauszahlungen sind im Inland an Automaten der “Cash Group” kostenlos.

Auch durch die Nutzung einer höherwertigen und teuren Kreditkarte ändert sich nichts an deren Gebühren. Während die Zahlung im In- und Ausland (EU) kostenlos sind, fallen beim Fremdwährungen €1,50 bis 1,75% Gebühren an. Barauszahlungen per Kreditkarte schlagen mit €5,75 bis 2,5% sehr kräftig zu Buche. Die Jahresgebühren der Kreditkarten reichen von Überschaubar (€39 für die Standardkarte) über teuer (€200 für die Platinum) bis exklusiv (€600 für die Black). Rückzahlungen oder umsatzabhängige Vergünstigungen sind nicht vorgesehen, sicher auch weil die Bank eine entsprechende Exklusivität wahren und den Umsatz pro Kunde hoch halten möchte. Partnerkreditkarten kosten etwa 60% der Hauptkarte pro Jahr.

Kontoführung und Kreditkarten bei der Deutschen Bank sind definitiv eine teure Angelegenheit und bieten im Vergleich zu anderen Banken wenig offensichtliche Vorteile. Dispositionskredite sind überzogen teuer und die Bank geht offen damit um dass sie Kunden stattdessen einen Ratenkredit verkaufen möchte. Für gehobene Ansprüche bietet das BestKonto einen ordentlichen Gegenwert da auch Kreditkarten enthalten sind.

Reputation

Durch den internationalen flair, Investmentgeschäfte und Marktdominanz innerhalb Deutschlands bietet allein der Name der Bank einiges an Prestige. Die Karten sind seriös und ansehnlich gestaltet so dass man sich definitiv nicht schämen braucht sie auf den Tresen zu legen.

Service & Fazit

Auch wenn ich persönlich nicht viel Wert auf Filialdienste lege, merkt man deutlich dass man es mit Profis zu tun hat - im positiven wie negativen Sinne.

Das Geschäft mit “normalen” Privatkunden ist offenbar nicht besonders beliebt bei der Bank und wird in der Tat zur Postbank und Norisbank verlagert. Die MitarbeiterInnen vermitteln unterschwellig das Gefühl, sie würden sich ausnahmsweise mit dem Pöbel abgeben und normalerweise GeschäftsführerInnen beraten. Gleichzeitig ist die Bank recht aufdringlich was den Vertrieb von Versicherungen, Krediten, Vorsorge- und Anlagemöglichkeiten angeht. Dabei werden längere Gespräche mit KundenberaterInnen und externen VersicherungsvertreterInnen angeboten an deren Ende natürlich ein Abschluss stehen soll. Diese Produkte sind von unterschiedlicher Qualität aber ein echtes Schnäppchen ist mir dabei noch nicht untergekommen. Vielmehr werden im Kleingedruckten Gebühren vereinbart die im Gespräch nicht oder anders angesprochen werden. Man muss definitiv aufpassen was man unterschreibt, auf der anderen Seite bieten diese Versuche eine gute Möglichkeit mehr über Rhetorik und die Finanzwelt zu lernen.

Auf der positiven Seite konnten alle meine Anliegen meist in der ersten Anfrage gelöst werden. Sei es eine Adressänderung oder “Rückruf” einer Überweisung zu sehr später Stunde. Der Ausbildungsstand des Personals macht einen sehr guten Eindruck, auch wenn man gerade bei Beratungen einen “Junior”-Bänker vorgesetzt bekommt. Die Kontaktaufnahme per Post und Telefon spielt sich noch im erträglichen Rahmen ab.

Neben der hohen Preise und recht aggressiven Verkaufsversuche habe ich in der Sache keine schlechte Erfahrung mit der Bank gemacht. Es ist ein typischer Fall von “you get what you pay for” und wenn man auf persönliche Beratung in teuren Büros Wert legt, ist es sicher nicht die schlechteste Adresse.

Auf meiner Bewertungsskala von 1 (schlecht) bis 10 (gut) vergebe ich eine 5 für die Deutsche Bank.

Wie angekündigt berichte ich über meine persönliche Erfahrungen mit verschiedenen Banken und ihren Produkten.

Deutsche Sparkassen sind in der Regel kommunale öffentlich-rechtliche Kreditinstitute die in einem geografische begrenzten Raum aktiv sind. Aktuell existieren ca. 410 Sparkassen die nach außen mit einem einheitlichen corporate design auftreten und ein vergleichbares Produktportfolio bieten. Tatsächlich sind es jedoch eigenständige und von einander unabhängige Unternehmen. Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Sparkasse Dortmund.

Leistungsumfang & Komfort

Die SparkassenCard gehört zur Grundausstattung jedes Privatkontos. Dabei handelt es sich um eine Maestro Debit-Karte mit Geldkarten/GiroGo-Funktion. Die Bankleitzahl bzw. IBAN/BIC unterscheidet sich bei jeder der 410 Sparkassen. Wer umzieht und zur lokalen Sparkasse wechselt muss also seine Lastschriften neu einrichten und Kontodaten in Shops ändern. Das ist sehr nervig und erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit um keine Rückbuchungen zu erzeugen.

Neben der SparkassenCard werden verschiedene Mastercard und VISA Karten angeboten. Dabei handelt es sich um Charge-Karten deren Leistungsumfang je nach Modell (Standard, Gold, Platinum) unterschiedlich und meiner Meinung nach nicht der Rede wert ist. Im Standardmodell sind grundlegende “Sicherheitsleistungen” wie Kartensperre/Ersatz und ein Reisenotfallservice (Medizin, Jurist, Dokumente, Bargeld) enthalten. Bei den Gold-Modellen kommen regionale “Clubangebote” sowie Reise-, Auslandskrankenversicherungen sowie ein EU-Ausland Kfz-Schutzbrief hinzu. Die Platinum-Karte enthält eine Mitgliedschaft in Sparkassen Golfclub (gähn), ein Priority Pass, Mietwagen Selbstbeteiligungsversichung, In/Auslands Kfz Schutzbrief und einen Concierge Service.

Die PIN der SparkassenCard lässt sich neuerdings an Automaten ändern. Applaus.

Filialen & Automaten

Das Filialnetz ist flächendeckend und es stehen ca. 25.000 Automaten zu Verfügung, so viele wie bei keinem anderen Verbund. An allen Automaten lassen sich kostenlose Bargeldabhebungen durchführen. Unverständlicherweise kann man aber nur bei seiner “Heimat-Sparkasse” Geld einzahlen oder andere Geschäfte tätigen. Münzeinzahler stehen in nahezu allen Filialen zur Verfügung.

Onlinebanking

Die Onlinefunktionen sind umfangreich, allerdings in der Benutzung altbacken. Es ist möglich Giro- und Sparkonten per HBCI anzusprechen, bei Kreditkartenkonten ist das nicht möglich. Das Angebot der TAN Verfahren ist sehr umfangreich und bietet smsTAN, pushTAN (per App) sowie chipTAN (per Kartenleser).

Gebühren & Auslandseinsatz

Je nach gewähltem Konto fallen unterschiedliche Gebührenmodelle an. Wirklich kostenlos bekommt man kein Konto da man zwar ein “Online-Konto” ohne monatliche Gebühr nutzen kann, dann jedoch €5,00 p.a. für die SparkassenCard zahlt. Wenn man sein Konto lediglich online und zur Bargeldversorung die Filiale nutzt kommt man mit diesem Konto gut aus. Wenn man jedoch häufig Filialdienstleistungen in Anspruch nimmt, werden saftige Gebühren fällig, beispielsweise €0,50 für den Kontoauszugsdrucker oder €2,50(!) für Buchungen/Auftragsverwaltung am SB Terminal oder beim Personal. Das sog. “Basis” Konto kostet €23 pro Jahr und erlaubt die kostenlose Nutzung des Kontoauszugsdruckers (yay!), allerdings kosten dann selbst Onlineüberweisungen und Aufträge je €0,25. Beim “Komfort” Konto sind schließlich alle üblichen Leistungen kostenlos enthalten, jedoch zahlt man stolze €83 pro Jahr zuzüglich Kreditkarte.

Die Bargeldversorgung via SparkassenCard ist mit €5,50 im Ausland unverhältnismäßig teuer. Kreditkarten sind grundsätzlich kostenpflichtig und reichen von €35 p.a. (Mastercard/Visa Standard) über €83 (Mastercard/Visa Gold) bis zu €250 (Mastercard Platinum). Eine Umsatzabhängige Rückerstattung dieser Gebühr ist nicht möglich. Bei Barauszahlungen per Kreditkarte fallen im Inland mind. €5,50 an, im Ausland ist die Auszahlung kostenlos. Bei Zahlungen mit Kreditkarten in nicht-Euro Währungen fallen Gebühren in Höhe von 1% des Zahlbetrags an. Im Vergleich zu den Leistungen sind die Gebühren meiner Meinung nach maßlos überzogen und nicht mehr zeitgemäß.

Weiterhin fallen Nutzungen für die TAN-Erzeugung an. Entweder €9,90 für ein Kartenleser, €0,12 pro smsTAN oder €0,06 pro pushTAN. Letzteres ist eine Frechheit da im Gegensatz zu chipTAN und smsTAN keine relevanten Kosten für Hardware oder Versand anfallen.

Insgesamt ist die Kontoführung bei der Sparkasse eine teure Angelegenheit. Ich nutze ein kostenloses Online-Konto lediglich um Bareinzahlungen vor Ort auszuführen und überweise den Betrag anschließend online auf mein reguläres Konto.

Reputation

Mit einer SparkassenCard oder den entsprechenden Kreditkarten lässt sich mit Sicherheit kein Eindruck schinden. Die Exklusivität, Design und Produktumfänge sind schlichte Hausmannskost. Im Gegenteil dokumentiert jemand der €250 für eine Sparkassen MasterCard Platinum ausgibt meiner Meinung nach seine Unkenntnis im Bezug auf Finanzdienstleistungen.

Service

Durch das dichte Filialnetz würden sich erstklassige Serviceleistungen realisieren lassen. Das Regionalkonzept macht dies jedoch wieder zunichte. Wer als Kunde der Sparkasse Dortmund in Essen oder München unterwegs ist, gilt in der Filiale als “Fremdkunde” und man kann praktisch keine Dienstleistung abgesehen von kostenloser Bargeldauszahlung am Automaten in Anspruch nehmen.

Den Service in Filialen habe ich als mittelmäßig erlebt, man merkt dass viele ihre Bänkerkarriere bei der Sparkasse beginnen. Häufig müssen Rückfragen eingeholt werden und die Bearbeitung läuft überwiegend schleppend. Leider passieren dabei auch unschöne Fehler. Als ich meine Kreditkarte kündigen wollte musste die Kompetenz des Filialdirektors bemüht werden, zuvor waren 3 KollegInnen an dieser Aufgabe gescheitert. Letztendlich wurde die Karte durch diese Versuche gekündigt, allerdings im Sinne von “Zahlungsausfall, Karte eingezogen”. Das führte zu einem negativen Schufa-Eintrag und entsprechendem Aufwand diesen wieder zu löschen. Immerhin hat sich die Filiale mit ein paar Werbegeschenken entschuldigt…

Das Personal ist sehr engagiert was die Bewerbung von Vorsorge- und Versicherungsangeboten angeht. Offensichtlich dient der persönliche Kundenservice bei Kontoangelegenheiten im wesentlichen als Fuß in der Tür um weitere Angebote zu vermarkten. Häufig sind diese Verkaufsversuche aufdringlich und unfreiwillig komisch, insbesondere wenn man wegen einer Trivialität zum Schalter muss und eine Immobilie angeboten bekommt. Die Kontaktaufnahme per Post ist erfreulich zurückhaltend.

Auf meiner Bewertungsskala von 1 (schlecht) bis 10 (gut) vergebe ich eine 3 für die Sparkasse Dortmund.

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